Christoph Ess: 7-Elements Warm Up

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 Christoph Ess: 7-Elements Warm Up

Christoph Eß stellt in diesem einstündigen Kurs sein tägliches Übeprogramm vor.

Anhand von einfach verständlichen Übungen pflegt und entwickelt er damit die "Sieben Parameter" des Hornspielens. Alle Übungen stehen auf einer begleitenden PDF Datei zum Download zur Verfügung.

✅ Atemübungen
✅ Buzzing und Mundstückübungen
✅ Dudelübungen
✅ Luftfluss
✅ Klang
✅ Tonleitern
✅ Anstoss
✅ Bindungen
✅ Flexibilität
✅ Stabilität
✅ Kraft

Specials:
✅ Lippentriller
✅ Doppelzunge
✅ Literaturempfehlungen


Zum Wintersemester 2021/2022 folgte Christoph Eß einem Ruf als Professor für Horn an die Musikhochschule Würzburg, weshalb wir als kleiner Willkommensgruß, diesen Kurs momentan kostenlos zur Verfügung stellen.

Daily Basics und Warm Up

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Lesson 1:  Einleitung

In diesem Kapitel gibt Christoph Eß einen kurzen Überblick über die Struktur seines täglichen Übeprogramms

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Subscribers only Atmung

In dieser Lektion werden verschiedene Hilfsmittel und Übungen zur Verbesserung der Atemtechnik vorgestellt.

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Subscribers only Buzzing

In dieser Lektion werden einige kurze Gedanken zum Nutzen von Buzzing für Hornisten vorgestellt.

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Subscribers only Mundstückübungen

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Subscribers only Dudelübungen

"Jeden Tag beginne ich mein Programm mit sogenannten "Dudelübungen". Es geht hier im wörtlichen Sinne um das Warm-up, um das Aufwärmen und Durchbluten der Lippenmuskulatur sowie der Aktivierung des Atemapparates. Sie sollten noch NICHT in den extremen Lagen (sowohl hoch wie tief) gespielt werden, sondern in einer entspannten Mittellage und einer angenehmen Dynamik."

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Subscribers only Luftführung

"Damit beginne ich jedes Üben, nachdem die Lippen kurz aufgewärmt wurden und durchblutet sind. Die Luftführung ist der wichtigste Parameter des Hornspielens. Bei diesen Übungen geht es vor allem darum, Luft vom ersten bis zum letzten Ton gleichmäßig und homogen zu führen und eine durchgehend kontrollierte Luftsäule aufzubauen, insbesondere auch bei den Tonwechseln. Ich beginne immer mit den langen Hörnern (F123 oder F13). Bei langen Hörnern ist der Luftfluss automatisch höher und der Luftdruck niedriger. Das hilft später enorm, wenn man auf die kürzeren Hörner wechselt. Diese Übungen auch unbedingt immer mit Metronom machen, um den gleichmäßigen Luftfluss zu kontrollieren. Hier bietet es sich besonders an, immer eine langsame und eine schnelle Version nacheinander zu spielen; alternativ eine gebundene und eine gestoßene Verison, um die Luft bei unterschiedlichen Tempi und Artikulationen trotzdem gleichmäßig zu führen."

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Subscribers only Klang

"Der Klang bildet die emotionale Mitte des Hornspielens. Wichtig ist ein gleichmäßiger, zentrierter und gerader Klang, der nicht wackelt und der auch bei Crescendi, Decrescendi, Tonwechseln und anderen Verbindungen nicht an Qualität verliert. Daher ist es essentiell, lange Töne und Tonwechsel sowie gleichmäßige dynamische Veränderungen zu üben."

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Lesson 8:  Flexibilität

"Wir wechseln durch unser modernes Ventilhorn zwar ständig zwischen den verschiedenen Naturhörnern und Obertonreihen hin und her, trotzdem bleiben unser Ansatz mit der Veränderung der Spannung und die Luftgeschwindigkeit die ausschlaggebenden Faktoren für die Verbindung zwischen den Naturtönen. Daher ist Flexibilität einer der Parameter, den wir unbedingt täglich trainieren sollten. Ich beginne zunächst auch in kleinem Ambitus und erweitere ihn dann stetig. Bei diesen Übungen stoße ich dann auch zum ersten Mal in extremere Lagen vor. Diese Übungen sind gleichzeitig auch immer Übungen für die Luftführung. Die Luft gleichmäßig von der ersten bis zur letzten Note führen und kontrollieren, dass keine Luftdellen beim Übergang von gebundenen und gestoßenen Noten entstehen."

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Subscribers only Tonleitern

"Tonleitern brauchen wir in jedem Stück, in jeder Probespielstelle und fast in jeder Etüde. Tonleitern müssen in allen Tonarten und Varianten, Dur und Moll, schnell und langsam täglich geübt werden! Hier sind viele verschiedene Varianten aufgeführt."

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Subscribers only Stabilität

"Stabilität im Klang und kernige zentrierte Noten sind etwas Essentielles, aber auch sehr Schwieriges beim Hornblasen. Ein Ton klingt dann rund und warm, wenn er obertonreich ist. Dies gelingt durch ein gut getroffenes Zentrum. Vor allem für die Homogenität in einem Hornsatz, aber auch beim Spielen mit Klavier oder im Ensemble sind dies die wichtigsten Eigenschaften, um eine stabile Intonation und eine gute flexible klangliche Balance zu finden. Wir müssen darauf achten, dass die Töne immer vom Kopf der Noten weg klingen, also keine Bäuche bekommen, kein sotto di voce, sondern eher wie ein Glockenschlag klingen! Das Zentrum sollte direkt getroffen werden, nicht erst nach ein paar Millisekunden einrasten. Der Kopf der Note hat einen guten Anstoß, die Luft kommt sofort hinterher. Jede Note wird abphrasiert gespielt und endet mit einem "m", so dass die Verbindung zum nächsten Ton ohne Loch stattfinden kann. Es bietet sich auch hier an, manchmal das Stimmgerät zu Hilfe zu nehmen."

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Subscribers only Kraft

"Kraft baut man nach und nach auf. Man steigert sich langsam und von Woche zu Woche, nicht von Tag zu Tag. Wenn man nach drei Wochen Pause wieder anfängt, hat man das Gefühl, keine Kraft zu haben. Es hilft aber meiner Meinung nach schon, jeden Tag seine Basics diszipliniert zu machen, ohne in die Extremlagen zu gehen. Dadurch wird man flexibel und wenn man eine Grundkraft hatte, kommt sie auch schnell wieder zurück. Im Prinzip sind alle Stabilitätsübungen, die wir gerade kennen gelernt haben, gleichzeitig auch Kraftübungen, wenn man sie in die Höhe spielt. Ich stelle hier noch vier weitere vor."

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Subscribers only Lippentriller

Lippentriller gehören zum Handwerkszeug eines jeden Hornisten, insofern sollte man auch diese Technik regelmäßig üben.

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Subscribers only Doppelzunge

Doppelzunge / Trippelzunge

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Subscribers only Literaturempfehlungen

Christoph Eß präsentiert abschließend eine größere Auswahl an Literatur mit verschiedenen Stilistiken und Schwierigkeitsgraden, die das tägliche Üben sinnvoll ergänzen können.

About the Teacher

Christoph Eß

Christoph Eß gilt heute als einer der führenden Hornisten seiner Generation. Neben seiner Tätigkeit als Solohornist der Bamberger Symphoniker ist er Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und tritt zudem als gefragter Solist und Kammermusiker in Erscheinung. Seit dem Wintersemester 2021 hat er die Professor für Horn an der Musikhochschule Würzburg inne.


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